Juan Sebastian Acosta

Juan Sebastián Acosta ist Dirigent und Chorpädagoge mit Schwerpunkt auf Opern- und Konzertrepertoire. Seit der Saison 2022 ist er Chordirektor des Arnold Schoenberg Chors in Wien und verantwortlich für die Chorleitung bei Opernproduktionen am Theater an der Wien. Er leitet das Kinder- und Jugendorchester des Festivals „Allegro Vivo“ in Niederösterreich. Seit Oktober 2024 ist er als Lehrbeauftragter für „Chor und Ensembleleitung“ an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien tätig.
Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem als Assistent von Andrés Orozco-Estrada zur Opernproduktion „Elektra“ von Richard Strauss mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt. Weitere Erfahrungen sammelte er mit dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Philharmonischen Orchester Luhansk, dem Philharmonischen Orchester Rzezsow, dem Jungen Opernorchester Katalonien, dem Nationalen Sinfonieorchester Kolumbiens und dem Philharmonischen Orchester Bogotá. Zwischen 2012 und 2017 war er Chefdirigent des Orchesters der Technischen Universität Wien sowie Musikdirektor des Jungen Opernorchesters Katalonien. Gastdirigate führten ihn zudem zum Tonkunstvereinigung-Orchester in Wien, zum Orchester der Musikfreunde in Baden und zum Sinfonieorchester der Stadt Mödling. Er nahm an internationalen Dirigentenwettbewerben wie dem Grzegorz-Fitelberg-Wettbewerb in Katowice, dem Sir Georg Solti International Conductor’s Competition und dem Wettbewerb des Orquesta de Cadaqués teil.
Juan Sebastián Acosta studierte Orchester- und Chorleitung an der mdw in Wien bei Uroš Lajovic, Mark Stringer und Erwin Ortner. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse u.a. bei Andrés Orozco Estrada, Seine Arbeit ist geprägt von einer tiefen musikalischen Sensibilität und dem Anspruch, Chöre und Orchester mit präziser Interpretation und lebendigem Ausdruck zu führen. Juan Sebastián Acosta wurde 2023 mit dem Erwin-Ortner-Preis für Chorleitung ausgezeichnet.
Vito Cristofaro (Gastdirigent 2022-24)

Vito Cristofaro (wirkte von 2022 bis 2024 als Gastdirigent) wurde in Catanzaro/Italien geboren und studierte Violine, Klavier, Komposition und Dirigieren u. a. in Florenz und Rom. Er ist Preisträger zahlreicher Klavier- und Kammermusik-Wettbewerbe und spielte Geige in mehreren italienischen Orchestern. 2004 setzte er sein Dirigierstudium unter Leopold Hager und Mark Stringer an der Musikuniversität in Wien fort, das er 2009 mit Auszeichnung abschloss. Von 2010 bis 2014 war er unter Intendantin Ks. Brigitte Fassbaender als Kapellmeister am Tiroler Landestheater in Innsbruck engagiert, wo er sich ein breites Repertoire erarbeiten konnte.
Seit der Spielzeit 2014/15 ist er Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am Oldenburgischen Staatstheater, wo er bereits die musikalische Leitung von zahlreichen Balletten, Konzerten und Opern übernommen hat. Besondere Aufmerksamkeit erregte die Premiere von ‚Cristina, Regina di Svezia‘, die von NDR Kultur und im Deutschlandfunk Kultur live übertragen worden ist.
Viel Wert legt er auf die Arbeit mit jugendlichen Musiker:innen und arbeitet regelmäßig mit dem Landesjugendorchester Tirol zusammen. Als Gastdirigent arbeitete er international u. a. mit dem Radiosymphonieorchester Wien, dem Orchester der bulgarischen Staatsoper Varna, dem Tiroler Ensemble für Neue Musik sowie dem Dänischen Radio-Sinfonieorchester und trat u. a. im Wiener Musikverein, am Theater Augsburg, am Konzert Theater Bern und an der
Felix Wrann – Solist im Jahr 2025

Felix Wrann, geboren 2007 in Röns, Vorarlberg, ist ein junger, leidenschaftlicher Musiker. Seine musikalische Reise begann als er im Alter von sieben Jahren seine ersten Hornstunden an der Musikschule Walgau nahm. Von da an entwickelte sich seine Freude zur Musik stetig.
Dank der Unterstützung seines engagierten Professors Michael Pescolderung, besucht er seit 2021 das Pre-College an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik.
Er ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs Prima La Musica auf Bundesebene und Preisträger des Jugendmusikwettbewerbs in Schiers (CH).
Felix spielte bereits in mehreren Ensembles und Orchestern. Mit acht Jahren stand er das erste mal mit dem Hornquartett „die 4 Berghörner“ auf der Bühne. An der Stella Vorarlberg konnte er dann in Hornquartetten, einem Blächbläserquintet oder auch einem Hornoktett mitspielen. Stets ist Felix mit großer Motivation und Freude dabei. Auch am Orchesterspielen hat er große Freude gefunden. So spielte er zum Beispiel bei dem Orchester QUARTA 4 Länderjugendphilharmonie oder im Orchester der Stella Vorarlberg „Stella Sinfonietta“ mit.
Er besuchte Meisterkurse bei Johannes Hinterholzer (Hochschule für Musik München), Froydis Ree Weekre (Norwegische Musikhochschule Oslo), Szabolcs Zempleni (Musikhochschule Hamburg) und Gergely Sugar (Wiener Symphoniker, Kunstuniversität Graz).
Gioia Chor – Special Guest 2024

Der GIOIA Chor ist eine bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft aus Bludenz und Umgebung, uns verbindet die Freude am Singen. Der Chor wurde vor über dreissig Jahren gegründet, aktuell haben wir ca 35 aktive Sängerinnen und Sänger. Unser Liedgut reicht von Pop bis Gospel – der Abwechslungreichtum erfreut uns und unser Publikum. Chorleiter ist Philipp Nesensohn.
Wir proben Donnerstag abends im Saal im Schulpark in Bludenz – neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!
Marija Jokovic – 2022 & 2023

Die Serbin Marija Jokovic studierte Sologesang an der „Akademie der Schönen Künste“ in Belgrad und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Klasse von Univ. Prof. Gabriele Lechner. Sie schloss ihr Magisterstudium in der Opernklasse von Paul Esterhazy und Christoph Ulrich Meier mit Auszeichnung ab. Parallel studierte sie italienische Sprache und Literatur an der Philologie Universität in Belgrad.
In der aktuellen Spielzeit wird sie als Carmen am National Theater in Osijek und als Frau Grubach und Washerwoman in The Trial von Philip Glass am Moravian-Silesian Theater in Ostrava auftreten.
2018/19 sang sie Carmen am National Theater in Osijek (Kroatien) und Carmen beim „Operosa Montenegro Opera Festival“.
In der Spielzeit 17/18 war die Mezzosopranistin als Waltraute in Wagners Walküre am Oldenburgischen Staatstheater sowie als Solistin in Händels Messiah und beim Neujahrskonzert mit dem Radio- Television Symphony Orchestra im „Sava Centar“ in Belgrad zu hören.
Im Juni 2015 sang Marija Jokovic die Titelrolle in der Oper Die Schneekönigin von Sergej Banewitsch im Schloss Esterházy in Eisenstadt unter der Patronanz von Anna Netrebko. In der Spielzeit 2014/15 verkörperte sie Hänsel in Hänsel und Gretel, Mad.lle Dangeville in Adriana Lecouvreur und Blumenmädchen in Parsifal am Tiroler Landestheater Innsbruck. Am 3. und 4. Lech Classik Music Festival war die Mezzosopranistin als Amor in Glucks Orfeo ed Euridice und als Altsolistin in Mozarts Requiem und Händels Messiah zu hören.
Im Mai 2014 trat Marija Jokovic als Solistin in Bachs H-moll-Messe mit dem Radio-Television Belgrade Symphony Orchestra im Kolarac Konzertsaal in Belgrad auf.
2014 debütierte sie am Theater Heidelberg als Dorabella in Così fan tutte (W.A.Mozart) .
Am Theater Freiburg sang sie im Juli 2013 Altichiara in Francesca da Rimini von R. Zandonai.
In der Spielzeit 2012/13 war Marija Jokovic Ensemble-Mitglied der Vlaamse Opera in Antwerpen. Dort stand sie unter anderem als Dritte Dame in Zauberflöte, Fenena in Nabucco und Paquette in Candide. Dort sang sie auch den 2. Knappen und das Blumenmädchen in der mit dem Opera Award ausgezeichneten und als Inszenierung des Jahres bezeichneten Produktion Parsifal. Beim Neues Jahr Konzert 2013 der Vlaamse Oper sang sie mit großem Publikumserfolg .
2012 sang sie Nancy in Brittens Albert Herring am Tiroler Landestheater Innsbruck unter der Regie von Ks.Brigitte Fassbaender. Ausserdem war sie als Adina in Rossinis Adina und Azema in Semiramide beim Rossini Opera Festival in Wildbad und als Altsolistin in Pergolesis Stabat Mater in Sciacca (Sizilien) zu hören.
Im Schönbrunner Schlosstheater und auf der Neuen Studiobühne in Wien verkörperte sie, unter anderem, Annio in La clemenza di Tito, Orfeo in Haydns L’anima del filosofo, Costanza in Haydns L’isola disabitata Celia in Haydns La fedeltà premiata und Idamante in Idomeneo. 2010 war sie im Studio Moliere als Giulia in Rossinis La Scala di seta zu sehen.
2011 debütierte sie als Dorabella in Così fan tutte Im Schloss Weikersheim und bei den Mecklenburg – Vorpommern Festspielen.
2006-2008 hatte sie zahlreiche Opernauftritte in Belgrader National Theater u.a. als Fidalma in Il Matrimonio Segreto und Zia principessa in Puccinis Suor Angelica.
Marija Jokovic arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Paul McCreesh, Dimitri Jurowski, Eliahu Inbal, Antonino Fogliani und Regisseure wie Mariame Clément, Nigel Lowery, Tatjana Gürbaca, Brigit- te Fassbaender zusammen.
Auf CD liegen eine Aufnahme von Zandonais Francesca da Rimini (Theater Freiburg) und eine von Rossinis Semiramide (Rossini Festival In Bad Wildbad) vor.
Sie war Preisträgerin des Opernwettbewerbs Junge Oper Schloss Weikersheim 2011 und des Opernwettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg 2012.
Sie nahm am mehreren Meisterkursen teil, darunter bei Brigitte Fassbaender in Wien, bei Raúl Giménez in Barcelona, bei Marijana Mijanovic in Belgrad.
Als Solistin der Wiener Vocalisten der Wiener Staatsoper war sie im Juni 2009 und 2010 auf Tournée durch Südkorea. Ausserdem trat sie als Solistin mit verschiedenen Orchestern in Serbien, Deutschland, Österreich, Belgien und Italien auf.
